Die Moringablätter sind äußerst nahrhaft, da sie einerseits einen hohen Beta-Karotin Anteil aufweisen und andererseits viel Vitamin A, Proteine, Eisen sowie Potassium enthalten. Die Blätter werden gekocht und als eine Art „Spinatersatz“ verwendet. Der Blätterüberschuss kann zu Pulver verarbeitet und aufbewahrt werden. Dieses Pulver ist ein ausgezeichneter Nahrungsersatz und außerdem als nahrhafte Ergänzung zu jeder Art von Gerichten möglich.
Der ungefähre Wert einer 100g Ernährungsportion setzt sich wie folgt zusammen:
Nährsubstanz |
Menge an getrockneten Moringablättern |
Andere Nahrung |
Vitamin A |
18 mg |
Karotten: 1.8 mg |
Vitamin C |
15 mg |
Orangen: 30 mg |
Kalzium |
2000 mg |
Milch: 120 mg |
Eisen |
28.2 mg |
Spinat: 1.14 mg |
Potassium |
1320 mg |
Bananen: 88 mg |
Proteine |
27.9 g |
Jogurt: 3.1 g |
Alle Werte richten sich nach 100g Portionen
.....................Frische Blätter.................Getrocknete Blätter
Arginin..........................406.6 mg ...................1,325 mg
Histidin ........................149.8 mg ......................613 mg
Lysin ...........................342.4 mg ...................1,325 mg
Tryptophan....................117.7 mg ...................1,188 mg
Phenylanalin ................310.3 mg ...................1,388 mg
Methionin ....................117.7 mg ......................350 mg
Threonin ......................117.7 mg ...................1,188 mg
Leucin ...........................92.2 mg ...................1,950 mg
Isoleucin..................... 299.6 mg...................... 825 mg
Valin ...........................374.5 mg ...................1,063 mg
Die Kapselfrucht
Die grüne Schote, auch Kapselfrucht genannt, ist wahrscheinlich das wertvollste und am vielfältigsten genutzte Produkt des Moringabaumes. Üblicherweise wird die ein wenig nach Spargel schmeckende Frucht in Indien wie Erbsen zubereitet.

Die Baumblüten
Ähnlich der Blätter, können auch die Blüten des Moringabaumes gekocht und mit anderen Lebensmitteln vermischt oder mit Teig frittiert werden. Ebenso können die Blüten in heißem Wasser ziehen gelassen und als Tee getrunken werden. Zusätzlich stellen sie eine gute Nektarquelle für Honigbienen dar.

Die Wurzeln
Es braucht nur 60 cm des Keimlings und schon kann eine Soße ähnlich des Kren-/Meerrettichaufstrichs hergestellt werden. Dabei muss die Wurzelrinde, die schädliche Substanzen enthält, komplett entfernt werden. Danach kann die Wurzel zerhackt und mit Essig und Salz gewürzt werden. Dennoch ist es ratsam, sich beim Verzehr zurückzuhalten. Aufbewahrung der Soße ist im Kühlschrank möglich.
Die Samen
Die Samen befinden sich in den Schoten des Baumes. Entweder kann man sie wie Erbsen kochen oder wie Nüssen rösten, um sie danach verzehren zu können.

Der Harz
Der sich in der Rinde befindliche Harz kann als Gewürz verwendet werden.