Moringaöl (Behenöl)

Moringaöl (Behenöl)

Schon die alten Ägypter verwendeten Moringaöl als Hautpflege und Wundsalbe. Moringaöl enthält einen starken Antioxidationsstoff und darin liegt auch seine Stabilität.

Behenöl dient seit Jahrtausenden und heute noch als Basismittel für Parfums. Hochwertige Seifen und auch Cremes werden aus dem Öl hergestellt. Wegen seiner weichmachenden und nährenden Eigenschaften zeichnet sich Moringaöl wunderbar als Haar- und Hautmittel aus.

Aber Sie können damit ebenso Ihren Salat abmachen. Das leuchtend gelbe Öl hat einen angenehmen Geschmack, liefert Energie und ist qualitativ mit Olivenöl vergleichbar. Denn eine kleine Mengen Behenöl sorgt für Abwechslung und als Bereicherung im Nahrungsplan von Kindern als auch von Erwachsenen.

Zusätzlich kann das Öl als Treibstoff, als Ölschmierung für Maschinen oder auch als Brennstoff für Glühlampen verwendet werden.

moringa

Wie wird Moringaöl/Behenöl hergestellt?

Das Ölgewinnungsverfahren

 

Moringasamen sind im Kern relativ weich, somit kann das Öl recht einfach extrahiert werden.

  1. Zerstampfen Sie die Samen.

  2. Fügen Sie zirka 10 % Wasser hinzu.

  3. Die Menge 10 – 15 Minuten behutsam erhitzen. Vorsicht, dass die Samen nicht verbrennen.

  4. Nach dem Kochen seihen Sie die Menge in einen sauberen Behälter. Es dauert ungefähr eine Nacht dass sich das Öl vom Wasser trennt. Es ist möglich, dass ein paar Stückchen an der Oberfläche schwimmen.

Erfolg...

Nachdem das Öl extrahiert ist, hat der recht bitter schmeckende Filterkuchen all die Eigenschaften, die frische Samen haben, um Wasser zu behandeln. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn das Samenpulver behält nach der Ölgewinnung seine Wirksamkeit für die Reinigung von Wasser.

Mit einem Proteingehalt von 60 % ist dieser Filterkuchen ein ausgezeichneter Dünger.